Geschichte der Roseggerschule

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Die Schule wurde im Jahr 1953 gegründet, damals hieß sie noch „Hilfsschule“. Sie befand sich in den Räumen der Volksschule Wiedenhof in dem kleinen Haus auf dem unteren Schulhof, in dem heute die OGS untergebracht ist. Der damalige Schulleiter war Alois Krumbiegel. Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler wuchs erheblich, sodass in den 60er Jahren ein erster Neubau entstand in der unmittelbaren Nachbarschaft der Grundschule Isengarten mit 4 Klassenräumen, einem kleinen Lehrerzimmer und Büro und einer Sporthalle für beide Schulen. Schulleiter war bereits in dieser Zeit Armin Fuchs, der über lange Jahre die Geschicke der Roseggerschule lenkte. Aber auch dieses Gebäude wurde schnell zu klein. Anfang der 70er Jahre war hier nur noch das „Hauptgebäude“, aber viele Schülerinnen und Schüler wurden mit Bussen in ehemalige leerstehende Schulgebäude in der Umgebung nach Dickhausen, Lützingen und die kath. Volksschule am Alsberg gebracht. Dieser Zustand war allerdings pädagogisch „unerträglich“. Nach zähem Ringen schaffte es Herr Fuchs, dass das heutige Gelände erworben und 1975 der Grundstein für den „Altbau“ gelegt wurde. Er ist im Geräteraum der Sporthalle in der hinteren Wand zu sehen! 1976 wurde dieser Schulbau eingeweiht. Man richtete eine „offene Ganztagsschule“ ein. An 2 Tagen in der Woche blieben die Schülerinnen und Schüler (ca. 150) bis nachmittags um 15.00 Uhr. Es gab Mittagessen in der jetzigen Aula, und in der Mittagspause wurde ein Unterhaltungsprogramm (Film, Sport, Disco ….) angeboten. Danach kamen noch mal 2 Stunden Unterricht, die für das Kollegium und die Schülerinnen und Schüler nicht gerade ein Highlight waren!!!! Wann das Angebot abgeschafft wurde weiß ich nicht mehr, ich schätze Mitte oder spätestens Ende der 80er Jahre. In dieser Zeit wurden alle Schülerinnen und Schüler im Spezialverkehr befördert, damit auch Kinder aus den abgelegenen Dörfern die Schule erreichen konnten. Mit Linienbussen wäre das nicht möglich gewesen. Das Einzugsgebiet der Schule entsprach dem heutigen, wobei die Schülerinnen und Schüler der Gemeinde Windeck erst ab der Oberstufe zur Roseggerschule kamen. (Es gab noch eine kleine Sonderschule in Schladern, hier wurden die jüngeren Kinder beschult.)

Die Schülerschaft wuchs weiter auf über 200, was zu erheblicher Raumnot führte. Inzwischen war Armin Fuchs pensioniert und Lisa Perdelwitz hatte seine Nachfolge angetreten. Neben dem Schulgebäude Richtung Wiedenhofstraße gab es eine große Wiese mit Spielplatz. Frau Perdelwitz kämpfte für eine Erweiterung des Schulgebäudes, die schließlich genehmigt wurde. Der heutige „Neubau“ wurde auf der Wiese errichtet. Das dürfte vielleicht Ende der 90er Jahre gewesen sein. Der Bau wurde während des laufenden Schulbetriebs errichtet, was über längere Zeit zu erheblichen Störungen im Schulbetrieb führte. Aber irgendwann war es geschafft, endlich gab es wieder Platz in der Schule. – In der Regentschaft von Frau Perdelwitz wurde übrigens auch der Förderschwerpunkt, der ursprünglich nur für lernbehinderte Kinder bestand, erweitert für ES-Schülerinnen und -Schüler.


Die Zusammenfassung wurde zusammengestellt von der ehemaligen Kollegin Gertrud Menger. An dieser Stelle vielen Dank!